Stadtgmües Winterthur – weil es da wächst

Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, verursacht einen Drittel der Umweltbelastungen, lokal und global. Die gute Nachricht! Das Potential, bei der Ernährung Ressourcen einzusparen, ist ausserordentlich gross. Und es gibt unzählige, verführerische Rezepte rund ums Gemüse.

Kartoffeln, Lauch, Rosenkohl, Wirz und Wurzelgemüse schmecken im Winter und im frühen Frühling. Im Sommer kommen dann mit den Tomaten, der Peperoni oder dem Broccoli die Farben auf den Teller zurück. Welcher Genuss, die Saison auszukosten! Mit Fantasie auf das zu reagieren, was uns die Jahreszeit gibt. Und übrigens: ist Vorfreude nicht eines der schönsten Gefühle? Das gespannte Warten auf den Mai mit den ersten Erdbeeren oder den Juni mit den sonnenreifen Tomaten.

2012 hat die Winterthurer Bevölkerung darüber abgestimmt, dass sie sich die 2000-Watt-Gesellschaft zum Ziel machen will. Bis 2050 muss deshalb der CO2-Ausstoss auf zwei Tonnen pro Person reduziert werden. Stadtgmües macht das Gemüse zum Star, ist Veranstaltungskalender und Rezeptbox. Der Umwelt- und Gesundheitsschutz Winterthur begleitet mit der Kampagne «Stadtgmües» Schulklassen beim Urban Gardening, lädt zu klimafreundlichen Degustationen ein und zeigt, wo Winterthur besonders nachhaltig ist.

Wenn wir uns vermehrt saisonal mit frischen pflanzlichen Produkten aus der Region verpflegen, können wir die Umwelt- und Klimabelastung, welche durch die Ernährung verursacht wird, bereits um rund 45 Prozent reduzieren. Es fliesst aber nicht nur das, was wir essen in unsere Klimabilanz ein. Es zählt auch das, was gar nicht erst auf unseren Tellern landet. In der Schweiz endet nämlich ein Drittel der Lebensmittel im Abfall, 45 Prozent davon stammen aus Privathaushalten.

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